Willkommen beim BUND-Ortsverband Kirchhain-Amöneburg-Rauschenberg!

BUND Ortsverband Kirchhain-Amöneburg-Rauschenberg

Willkommen beim BUND-Ortsverband Kirchhain-Amöneburg-Rauschenberg!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt.

Willkommen beim BUND-Ortsverband Kirchhain-Amöneburg-Rauschenberg!

Unsere Ortsgruppe trägt mit Projekten konkret zur Förderung des Naturerlebens von Kindern, durch Pflege von Streuobstwiesen und durch die Unterstützung einer blühenden Stadt zum aktiven Umweltschutz bei. Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach bei uns vorbei, schreiben Sie eine Mail oder stöbern Sie vorerst auf unserer Seite! 

Auf dieser Homepage wollen wir Ihnen unsere Themen und Projekte vorstellen. 

Kelterfeste für Klein und Groß

Presseartikel vom 26.09.2022

Die Kirchhainer Grashüpfer, die als Kindergruppe gemeinsam vom BUND Kirchhain und der Stadtjugendpflege JUKUZ betreut werden, haben das überreiche Angebot an Äpfeln auf den Kirchhainer Steuobstwiesen genutzt, um selbst Apfelsaft herzustellen.

Die Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren haben mit großer Begeisterung die Apfelbäume geschüttelt, Äpfel gelesen und gewaschen. Die Obstmühle zum Zerkleinern der Äpfel war natürlich kräftemäßig eine Herausforderung für die Kinder, genauso das Drehen der Obstpresse. Aber mit vereinter Kraft konnte auch das gemeistert werden.

Viele konnten es kaum erwarten, bis die ersten Tropfen des leckeren Saftes herausliefen, aber der Nachschub an Äpfeln war groß, so dass genug Saft für alle gepresst werden konnte. Einig waren sich die Kinder in der abschließenden Beurteilung des frisch gepressten Saftes: Es sei der leckerste Apfelsaft, den sie je getrunken hätten.

Wir laden nun auch die Erwachsenen ein, es den Kindern gleich zu tun und sich von der Qualität des selbstgepressten Saftes aus heimischem Obst zu überzeugen. Auf einem großen Kelterfest, das der BUND Kirchhain für den 8. Oktober auf dem Naturland-Biohof von Andreas Hanisch plant, wird eine mobile Saftpresse das angelieferte Obst verarbeiten und den Saft in 5 oder 10 Liter-Bags abfüllen. Die Anmeldung für das Apfelkeltern erfolgt über die Homepage www.dassaftmobil.de.

Der Tag auf dem Biohof soll zu einem großen Kelterfest werden. Daher sind nicht nur diejenigen eingeladen, die Früchte pressen lassen wollen, sondern alle an Streuobst Interessierten. Sicherlich ist es für Familien eine gute Gelegenheit, mit den Kindern die Entstehung des leckeren Apfelsaftes zu beobachten und natürlich zu verkosten.

Außer frisch gepresstem Apfelmost gibt es Apfelkuchen, und für die Liebhaber von deftigen Speisen werden Wildschweinwürstchen gegrillt. Für die Unterhaltung der Kinder steht eine Kugelwand zur Verfügung, an der sie in spielerischer Form Fragen rund um das Thema Apfel beantworten können.

Weitere Infos: www.bund-kirchhain.de
Termin: 8. Oktober ab 10 Uhr
Ort: SB Bioscheune von Andreas Hanisch, Langen Strichen 1, am Ortseingang von Langenstein aus Richtung Kirchhain

Anmeldung: www.dassaftmobil.de

Großes Kelterfest in Langenstein am 8. Oktober 2022

Presseartikel vom 22.08.2022

Die diesjährige Obsternte fällt sehr gut aus. Da liegt es nahe, die wertvollen Früchte auf verschiedene Weise zu verwerten – insbesondere in Form von Apfelsaft oder Apfelwein.

Daher lädt der Landwirt Andreas Hanisch zusammen mit dem BUND Kirchhain am 8. Oktober zum gemeinsamen Keltern auf seinen Naturland-Biohof nach Langenstein ein. Dort wird die mobile Saftpresse von Till Kramer an diesem Tag Station machen. Von 10 Uhr bis 18 Uhr können Äpfel gepresst werden.

Bei dieser Keltermethode erhält man den Saft aus den eigenen Früchten – man weiß, was drin ist. So kann man beim Keltern von reinem Apfelmost über die Auswahl der verschiedenen Apfelsorten den Geschmack beeinflussen. Außerdem kann man durch die Zugabe von Birnen oder Quitten den Geschmack weiter variieren gemäß den eigenen Vorlieben.

Der Saft wird nach dem Pressen erhitzt, um ihn haltbar zu machen. Anschließend wird der pasteurisierte Saft in 5 l-Beutel (wahlweise auch 10 l-Beutel) abgefüllt in der sog. Bag in Box-Verpackung mit Zapfhahn. Der große Vorteil dieser Verpackungsart ist die lange Haltbarkeit. Ungeöffnet hält sich der Fruchtsaft 12 - 18 Monate, nach dem Öffnen ist er noch ca. 3 - 4 Monate haltbar. Diese lange Verwendbarkeit wird dadurch erreicht, dass beim Zapfen keine Luft in den Beutel gelangen kann; die Verpackung bleibt luftdicht und der Saft steril und frisch. Die andere Möglichkeit besteht darin, den Saft unpasteurisiert in eigens mitgebrachte Gefäße abzufüllen, um ihn zu Hause z.B. als Apfelwein weiterzuverarbeiten.

Wer sich an der lokalen Aktion beteiligen und an diesem Tag Apfelmost herstellen will, muss sich über die Homepage von Till´s Saftmobil anmelden: www.dassaftmobil.de. Dort sind die Termine und Standorte für 2022 bereits veröffentlicht. Die konkrete Terminbuchung für diesen Tag ist ab September freigeschaltet. Hier muss sich jeder Interessierte für eine bestimmte Uhrzeit eintragen.

Die mobile Presse kann pro Stunde 300 – 400 kg Früchte verarbeiten, das entspricht 200 l – 250 l Saft. So kann jeder abschätzen, wie viel Zeit er benötigt und wie viel Saft er erwarten kann. Die Mindest-Anliefermenge beträgt 50 Kg Obst. Die Abfüllung des pasteurisierten Saftes kostet 1 Euro je Liter und zusätzlich 1 Euro für den 5 l- bzw. 10 l-Verpackungskarton, wenn gewünscht. Der Preis für das Pressen ohne Pasteurisieren beträgt 0,50 Euro je Liter.

Der BUND Kirchhain möchte den Tag auf dem Biohof als großes Kelterfest gestalten. Daher laden wir nicht nur diejenigen ein, die Früchte pressen lassen wollen. Vielmehr sind alle Interessierten herzlich willkommen, die an diesem Tag auf dem Hofgelände von Andreas Hanisch vorbeischauen wollen. Sicherlich ist es für Familien eine gute Gelegenheit, mit den Kindern die Entstehung des leckeren Apfelsaftes zu beobachten: Anliefern und Waschen der Äpfel, der eigentliche Pressvorgang, das Pasteurisieren und schließlich das Abfüllen, und am Ende muss natürlich verkostet werden.

Außer frisch gepresstem Apfelmost werden verschiedene Sorten Apfelkuchen angeboten, und für die Liebhaber von deftigen Speisen werden Wildschweinwürstchen gegrillt. Für die Unterhaltung der Kinder ist auch gesorgt: eine Kugelwand steht zur Verfügung, an der die Kinder in spielerischer Form Fragen rund um das Thema Apfel beantworten können.

Weitere Infos: www.bund-kirchhain.de
Termin: 8. Oktober ab 10 Uhr
Ort: SB Bioscheune von Andreas Hanisch, Langen Strichen 1, am Ortseingang von Langenstein aus Richtung Kirchhain

Gelbes Band - hier darf geerntet werden

Presseartikel vom 25.08.2022

In diesem Jahr zeichnet sich eine reiche Obsternte ab. Die guten Bedingungen zur Blütezeit haben uns bereits große Mengen an Kirschen, Mirabellen oder Beerenfrüchte geliefert, jetzt lachen uns die reifen Früchte der Pflaumen-, Apfel- und Birnbäume an.

Gerade wenn das Angebot so groß ist, werden viele Früchte nicht abgeerntet – sei es, weil man so viel Obst nicht braucht und verarbeiten kann oder weil man es nicht mehr schafft. So verdirbt vieles direkt am Baum oder liegt ungenutzt faulend im Gras. Passanten und Mitbürger wagen aus Unsicherheit nicht, die Früchte zu ernten, da sie nicht wissen, wem die jeweiligen Bäume gehören und ob man sie abernten darf.

Um dem zu begegnen, hat sich die Stadt Kirchhain entschlossen, an der Aktion Gelbes Band teilzunehmen. Dieses Ernteprojekt zielt darauf ab, der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, indem Obstbaumbesitzer ihre Bäume zu Erntezwecken frei geben und jeder, der mag, dort ernten darf.

Der Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg hat diese Idee 2018 erstmals verwirklicht und seither viele Nachahmer gefunden, so dass sich eine bundesweiten Aktion entwickelt hat, unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL.

Das Prinzip ist einfach:
Wer Obstbäume besitzt, aber während der Obstsaison die Ernte der vielen Früchte nicht gewährleisten kann, markiert die Bäume mit einem gelben Band. Dieses signalisiert: Hier dürfen die Früchte ohne Rücksprache für den eigenen Bedarf gepflückt und bereits heruntergefallenes Obst aufgelesen werden.

Unterstützt vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) hat sich die Stadt Kirchhain entschlossen, bei dieser sinnvollen Aktion mitzumachen. Die Stadt gibt in ihrem Besitz befindliche nicht verpachtete Streuobstflächen und Obstbäume zu Erntezwecken frei. Die Mitglieder des BUND Kirchhain markieren die infrage kommenden Bäume gut sichtbar mit einem gelben Band als Einladung zum Pflücken. Zusätzlich angebrachte Info-Texte informieren über Verhaltensregeln.

Jeder hat durch diese Aktion die Chance, kostenlos vorhandenes gesundes Obst zu ernten. Die Verteuerung im Lebensmittelbereich, insbesondere bei Obst und Gemüse, sollte Anreiz genug sein, das lokale Angebot zu nutzen. Darüber hinaus kann man die große Bandbreite der regionalen Obstsorten kennenlernen, die in ihrem Geschmack und ihrer Verwendbarkeit weit über die wenigen gängigen Supermarktsorten hinausgehen: Zum direkten Verzehr, als Lagerapfel, zum Backen, als Apfelmus oder Apfelgelee, als Trockenobst und zur Apfelsaftsaftherstellung – jede Sorte hat ihre eigenen Vorzüge. Außerdem profitieren Allergiker vom Verzehr alter Lokalsorten, da diese im Gegensatz zu dem gezüchteten Apfelangebot in Geschäften und auf Wochenmärkten wegen der enthaltenen Polyphenole keine Allergien auslösen. Und vielleicht macht manch einer die tolle Erfahrung, dass ein nicht ganz ebenmäßig gewachsener Apfel, der keiner DIN- oder Euronorm entspricht, einen ganz wunderbaren Geschmack hat.

Auch private Eigentümer von Obstbäumen sind aufgefordert, sich der Aktion anzuschließen. Wer seine Äpfel, Birnen oder Pflaumen nicht selbst abernten kann oder möchte, kann mit einer gut sichtbaren einfachen gelben Schleife die Mitmenschen einladen, sich am Überschuss zu bedienen.

Die Gelbe Band-Aktion wird im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Zu gut für die Tonne" des BMEL durchgeführt. Sie findet in der Zeit von 26. September bis zum 2. Oktober statt, in der landesweit auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht werden soll. Allerdings scheint es sinnvoll, die Erlaubnis zur Ernte entsprechend der Reife der Früchte auszudehnen. So sind in Kirchhain ab der ersten Septemberwoche die fraglichen Bäume markiert und rufen zur Ernte auf, solange es sich lohnt!

Weitere Informationen unter:
Stadt Kirchhain
www.bund-kirchhain.de
www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/ernteaktion-gelbes-band.html

Infotafel Gelbes Band

Internationaler Tag der Streuobstwiesen 2022

Letzter Freitag im April:
Internationaler Tag der Streuobstwiesen

Mit der Aufnahme der Streuobstwiesen in das Verzeichnis Immaterielles Kulturerbe im Jahr 2021 wird die Bedeutung dieses Lebensraumes unterstrichen und mit einem europaweiten Aktionstag soll auf dieses fast vergessene Kulturgut verstärkt aufmerksam gemacht werden.

Glücklicherweise verfügt die Stadt Kirchhain und ihre Stadtteile über eine Vielzahl von Streuobstflächen, die jetzt zumeist in voller Blüte stehen. Die Blüte der Mirabellen- und Pflaumenbäume, gefolgt von den Kirschen und Birnen und zuletzt die Apfelblüten erfreuen uns über mehrere Wochen mit ihrem weißen Blütenmeer. Damit wird gleichzeitig die Hoffnung auf eine reiche Obsternte geweckt.

Aber nicht der Ertrag an regionalem Obst ist der alleinige Grund, den Streuwiesen Aufmerksamkeit zu schenken. Vielmehr geht es auch um den ökologischen Wert der Obstwiesen, die zu den Lebensräumen mit der höchsten Artenvielfalt zählen. Die Vogelwelt der Obstwiesen ist einzigartig und die Insektenvielfalt, insbesondere von Schmetterlingen, Käfern und Bienen ist unüberschaubar.

Auf diese Naturschönheiten möchten wir am Beispiel der vom BUND Kirchhain gepflegten Streuobstwiese In den Lambern im Nordwesten von Kirchhain hinweisen. Bei einem Streuobstwiesenspaziergang auf der üppig blühenden Fläche möchten wir über die besonderen Schätze dieser Streuobstfläche informieren. Wir laden alle Kirchhainerinnen und Kirchhainer, insbesondere auch Familien herzlich ein, am Freitag, 29. April, mit uns die Fläche zu besuchen. Für Kinder wird es Mitmachaktionen geben und natürlich kann man Apfelsaft aus heimischen Streuobstbeständen verkosten.

Treffpunkt: Streuobstwiese "In den Lambern" unterhalb des Seilbahnspielplatzes an der Straße "Auf dem  Eichhänzchen"
Termin:       Freitag, den 29. April 2022, 15:00 Uhr
 

Windkraft

Die Errichtung von Windrädern in Kirchhain, Amöneburg und Rauschenberg in den Jahren 2013-2016 wurde von uns interessiert verfolgt, da wir davon überzeugt sind, dass ohne Windkraft eine Energiewende nicht möglich sein wird. Allerdings konnten wir während der laufenden Genehmigungsverfahren auf Grund der gesetzlichen Gegebenheiten keine Einsicht in die Unterlagen nehmen und uns daher auch nicht mit Stellungnahmen beteiligen. Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich erst ab der geplanten Errichtung von zwanzig Windrädern in einem Gebiet vorgeschrieben.

Nach Abschluss der Genehmigungsverfahren konnten wir allerdings in den Jahren 2016-2019 gemäß dem Hessischen Umweltinformationsgesetz (HUIG) Fragen nach den naturschutzrechtlichen Auflagen und deren Kontrolle stellen und auch zweimal  Akteneinsicht bei der Genehmigungsbehörde des Regierungspräsidiums Gießen  nehmen.

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